- per a E.R.
De sobte’s va desarrelar el teu respir,
de sobte tot es va fer molt més pesat.
Una lagrima de sobte va sortir
perquè de sobte el mòn per a sempre s’ha canviat.
De sobte…i això qui’l poguès creure,
que tal cosa poguès succeir?
Que no’ns anem mai més a veure,
qu’aixì la teva flama’s va extingir?
I de sobte – els remordiments,
hostes de costum en totes vetlles,
amb els seus centenars de fletxes,
fomenten – sádicos – el sufriment.
Aquí quedamos: uns cors destrossats,
acompanyants de la teva impermanència,
i no se’ns arrela en la consciència,
el fet horrible: ella’ns ha deixat.
A tu, sempre amiga del meu cor,
que sempre seràs part de la meva vida,
tant de bo qu’ens poguèssim dir ”Abur”
que tant m’has endolcit l’univers dur.
Et trobo a faltar deja, doncs – chau, querida.
למ"ק אחרת
Unangekündigt kam es, daß mein Leben
in Dir Ergänzung fand, und so spontan
fingen die Gedankengänge an,
denen, ohne ein Ziel anzustreben,
ich nur zu gerne weiterfolgen kann.
Wie komm ich bloß dazu, Lyrik zu treiben,
wo Du genügend andre Zores hast?
Das Leben hat Dir or’ntlich was verpaßt,
und schließlich ist das auch mir zuzuschreiben.
In dem Sinn hab ich mir was angemaßt...
...Doch –
Ich habe mich sehr oft zurückgehalten,
verschwieg Dir all die reizenden Visionen,
die in den Nachtgedanken widerhallten.
Verschwiegen auch – soviele Emotionen,
die auf Deine Worte hin aufquollen.
Kein Recht hab ich, das Feuer, das sie schürten,
Dir so unaufgefordert aufzubürden –
Und doch schreib ich nun völlig unverhohlen:
Wie wär’s, wenn wir zu zwein halluzinierten?
די אַרבעטער שרײַען: ס'איז גוּט!
דער גביר, דער שמאַראָצער פרעסט זיך דוּרך די װעלט,
אוּן װאוּ ער נישט גײט שלינגט ער אײַן אַ סך געלט,
אוּן אַרבעטער שרײַען: ס'איז גוּט,
אוי אַרבעטער קװעלען: ס'איז גוּט!
ס'איז װאוּיל, ס'איז פײַן,
ס'קען בעסער ניט זײַן
ס'איז גוּט, ס'איז גוּט, ס'איז גוּט!
די אַרבעטער שרײַען: ס'איז גוּט!
דאָס עלענט װעט גרעסער דען גבירים אַ דאַנק,
זי גנב'ן זיך פעט אוּן די מענטשן װערן שלאַנק,
אוּן אַרבעטער שרײַען: ס'איז גוּט,
אוי אַרבעטער קװעלען: ס'איז גוּט!
ס'איז װאוּיל, ס'איז פײַן,
װאַס מער זי פרעסן אײַן.
ס'איז גוּט, ס'איז גוּט, ס'איז גוּט!
די אַרבעטער שרײַען: ס'איז גוּט!
דעם גביר אין של'מזל הילפט אײַן יעדער שטאַט,
כדי ער מער פרעסט, דאַך װעט קײנמאָל ניט זאַט,
אוּן אַרבעטער שרײַען: ס'איז גוּט,
אוי אַרבעטער קװעלען: ס'איז גוּט!
ס'איז װאוּיל, ס'איז פײַן,
וײַל פרעסען מוּז זײַן.
ס'איז גוּט, ס'איז גוּט, ס'איז גוּט!
די אַרבעטער שרײַען: ס'איז גוּט!
דעם גביר הענגט זײַן מאָגען שוין גאַנץ װײַט אַרויס,
װי קען דאָס זײַן קישקע פאַרטראָגן, זאָג בלויז?
אוּן אַרבעטער שרײַען: ס'איז גוּט,
אוי אַרבעטער קװעלען: ס'איז גוּט!
ס'איז װאוּיל, ס'איז פײַן,
פיל מער קען'ס ניט זײַן.
ס'איז גוּט, ס'איז גוּט, ס'איז גוּט!
די אַרבעטער שרײַען: ס'איז גוּט!
דער גביר האָט דעם רײַכטוּם דער װעלט אויפגעשפּײַזט
דאָך דאָס גײט ניט מער לאַנג, ער קאָצט אלץ באַלד אַרעיס,
אוּן אַרבעטער שרײַען: ס'איז גוּט,
אוי אַרבעטער קװעלען: ס'איז גוּט!
ס'איז װאוּיל, ס'איז פײַן,
זײַן סוף װעט באַלד זײַן.
Es darf ja keine Standardfloskel sein,
doch was ich fühle, kann ich nicht ertragen,
denn unterm Strich steht nur ein Wort: ALLEIN.
Weißt Du denn noch, wie wir früher gesprochen,
so grenzenlos, mit Liebe und Vertraun?
Da dacht ich, daß wir was fürs Leben baun,
doch heute fühl ich mich nur noch gebrochen,
ich kann Dir kaum noch in die Augen schaun.
Sei Dir gewiß: Ein jedes Wort war wahr,
was ich für Dich tat, tat ich immer gern,
ich wollt, es könnte einfach ewig währn.
Was ist, ändert gar nichts an dem, was war.
Das Heute darf das Damals nicht verzerrn.
Du wirst vielleicht niemals so recht begreifen
Die Kraft, die Deine Freundschaft mir verlieh,
daß ich gedacht, „Was tät ich ohne sie?“
Die Tränen kann ich mir gar nicht verkneifen.
Nicht Liebe fehlt mir, sondern Energie.
Ich hab Dich lieb, sonst gäbs nicht diesen Schmerz.
So fern liegts mir, Dich selbst leicht zu verletzen,
und hör nun auf, Dich so zu unterschätzen!
Dich zu verlieren, wär ein Stich ins Herz.
Dich kann kein Mensch – gar keiner! – je ersetzen.
Mir geht es nicht ums Schulden noch um Schuld.
Keine Kritik, kein Vorwurf soll dies sein.
Ich stell nur fest, ganz einzig und allein –
Erschöpft, geschafft ist jetzt meine Geduld,
doch diese Jahre werd ich nie bereun.
Du sollst mich bitte jetzt nicht mißverstehen.
Kein Lebewohl ist dies, kein Abschiedsgruß,
sondern schützt Dich nur vor meinem Verdruß:
Laß uns fürs erste auseinandergehen.
Erholungspause nur, mitnichten Schluß.
Ich hab Dich lieb, das mußt Du immer wissen,
und keine Pause ändert was daran.
Mich quält, Dir all dies jetzt erzähln zu müssen.
Dein Wesen, Deinen Blick werd ich vermissen.
Ich komm zu Dir zurück, sobald ich kann.
Wir sitzen am Havelstrand
am Großen Fenster.
Zwischen uns zwei Gläser und eine Flasche Brunello.
Ich schau Dir in die Augen.
Deine Haare tänzeln mit dem Frühjahrswind.
Mit dem Wind kommt auch das Wasser,
und küßt verheißungsvoll das Ufer.
Die letzten Sonnenstrahlen des Tages
begrüßt das Grammophon mit
den letzten Akkorden von O Donna Clara.
Wir sagen nichts.
Was gibt es denn groß zu sagen?
Wir sind da,
zusammen,
hier fällt kein Wort,
hier fehlt kein Wort.
Das Brunello-Aroma vermengt sich
mit dem zartherben Geschmack Deiner Haut,
eine Kombination, die in keinem Kochbuch steht.
Am anderen Ufer leuchten, Kerzen gleich,
die Lampen in den kleinen Fenstern auf.
Ist dir nicht kalt? fragst Du,
und ich lege mich bejahend in Deine Arme.
Und so liegen wir
jahrelang.
Der Wind weht,
das Wasser tanzt,
und Lichtjahre von uns entfernt
zieht ein einsames Segelboot an uns vorüber.
Soll ich noch was auflegen?
Aber in Wirklichkeit willst Du bloß Deinen von mir eingeschläferten Arm wieder wecken.
Wir liegen einander gegenüber,
zärtliche Seitenlage.
Meine Hand spürt die Wärme Deines Busens,
so wie mein Busen die Wärme Deiner Hand.
Alles rhythmisch, zyklisch.
Der unendlich weit entfernt klingende Straßenverkehr,
das Wasser,
der Wind,
die flatternden Blätter,
meine Atemzüge,
die synchron mit den Deinen erklingen.
Schließlich schlafen wir ein,
und ich denke:
Schöner Traum, bloß:
Dich muß ich erst mal finden.
Eine meiner schönsten Berliner Erinnerungen habe ich aus den sonst unschönsten Monaten, die ich dort verbrachte. An den genauen Ort kann ich mich nicht erinnern, und ein Datum will mir selbst beim besten Willen nicht einfallen. Abgesehen von solchen Einzelheiten, die im Endeffekt keine Rolle spielen, erinnere ich mich jedoch an alles.
Es ist wahrhaft erstaunlich, wie schnell sich die eigenen Maßstäbe komplett verändern können. An dem Tag, um den es hier geht, hatte ich schon seit geraumer Zeit neue Maßstäbe. Zu Pessach 2000 war ich nämlich obdachlos geworden. Als ich nach Hause kam, begrüßten mich ein neues Schloß und die Drohung, mich zu denunzieren, falls ich „Schwierigkeiten“ machen sollte.
So mußte ich mich mit nichts als ein paar Büchern, einem leeren Portemonnaie und den Sachen, die ich gerade anhatte, erneut auf die Straße begeben.
Ein mir bekannter Musiker vermittelte mir eine Art Notunterkunft. Eigentlich handelte es sich dabei um kaum mehr als ein Dach. Meine Notunterkunft war eine Vorkriegs-Parterrewohnung in der Erich-Weinert-Straße, die weder über Strom noch Heizung, noch über ein nennenswertes Klo verfügte. Als Ein- und Ausgang fungierte in Ermangelung eines Hausschlüssels das Küchenfenster. Ich glaube, daß die Wohnung außerdem über Bombenschäden verfügte, obwohl es beim fahlen Kerzenlicht schwer zu beurteilen war.
Auf dem stark in Mitleidenschaft gezogenen Sofa schlief ich schlecht und wenig. Wenn ich schon durchs Fenster rein kann, kanns jeder.
Nach guter alter Tradition hieß meine Devise: Könnte schlimmer sein.
Tagsüber widmete ich mich dem Schnorren. Da ich mir selbst in normalen Zeiten mit dem Erbitten von Gefallen schwertue, beschränkte ich mich größtenteils auf das Passivschnorren. Das lief ungefähr so:
Meist setzte ich mich vor den Brunnen am Alex hin. Unweigerlich erschien nach einiger Zeit irgendein Mann, der sich von meinem sichtbaren Elend angezogen fühlte.
„Mädel, warum sitz du so traurig da?“
„Ich hab kein Geld, nichts zu essen und nichts anderes zu tun.“
„Mädel, du muß nit so leben. Komm, ich kauf dich schöne Wohnung mit hübsch Teppichen und neue Kleider. Komm, Mädel!“
So quatschte mich jeder an, der sich eine schnelle Nummer zu Dumpingpreisen versprach.
„Wirklich?“
„Klar, Mädel. Ich mach alles für dich, wenn du kommst mit mir nach Hause.“
„Das ist wirklich sehr nett. Im Moment denk ich aber vor allem ans Essen. In den letzten Tagen hab ich kaum was zu mir genommen.“
„Sicher! Was du willst!“
„Es gibt da im Bahnhof ne kleine Pizzabude. Kostet nur zirka 5 Mark.“
„Zu teuer“ erwiderte der Mann, der mir soeben eine Luxuswohnung schenken wollte. Meist bekam ich von diesen Männern höchstens Pommes oder einen Eisbecher. Kaum war das Essen da, machte ich mich aus dem Staub. Auf gar keinen Fall gedachte ich, zu irgendeiner dieser Gestalten nach Hause, geschweige denn mit einer von ihnen ins Bett zu gehen. Selbst in solchen Zeiten waren mir sowohl durch meine Würde als auch durch meine Leidensfähigkeit Grenzen gesetzt. Außerdem graute es mir vor dem Gedanken daran, mich mit einem dieser Männer an einen Ort zu begeben, wo es keine Zeugen gab: Lieber mit Hunger ins Bett als mit 20 ins Grab. Nein, die Nummer müßten sie sich schon woanders besorgen. Meinetwegen durften sie sich aber alles von mir versprechen. Ich erweckte aktiv keine Erwartungen, widersprach jedoch auch keinen. Sollen die Penner doch denken, was sie wollen. Hauptsache, ich krieg was zu essen.
So war also mein damaliger Alltag. Bestimmt wurde mein Leben durch den Hunger. Diesen konnte ich zuweilen mit erschlauchten Zigaretten stillen, aber er kam jedesmal wieder. Ich weiß nicht mehr, wie ich roch, aber es kann wohl kaum schön gewesen sein. Eine Dusche gabs in meiner Bombenbude nicht, also hatte ich höchstens alle paar Wochen Gelegenheit, mich wirklich zu waschen. Ich war dreckig, hungrig, verzweifelt und verängstigt. Hatte Angst vor Vergewaltigern, Kontrolleuren, Bullen, Einbrechern und zu allem Überfluß auch noch vor dem Verhungern.
Manchmal jedoch mußte ich leise lachen. Ich war ja schließlich nicht die allererste Jüdin, die sich in Berlin mangels brauchbarer Papiere hungrig und verzweifelt durchschnorren hatte müssen. Mehr als einmal kam der Gedanke: Mein Elend hat Tradition!
Auf diesem Hintergrund saß ich eines Abends in einem Bluesclub in der Potsdamer Straße, der einem Bekannten gehörte. Da bekam ich so ziemlich jedesmal irgendetwas spendiert von den Westafrikanern, die zur Stammkundschaft des Lokals gehörten. Der Eindruck, den meine paar Bröckchen Wolof und meine Französischkenntnisse auf die meisten machten, war allem Anschein nach ein paar Flaschen Becks bzw. eine Tüte wert. Es war dort auch so dunkel, daß keiner merkte, wie verkommen ich aussah. So konnte ich ein paar Stunden lang vergessen, in welche Sauerei ich geraten war.
Das muß wohl im Juni 2000 gewesen sein. Zu mir setzte sich ein Mann, von dem ich alsbald erfuhr, daß er von Beruf Maler sei und ursprünglich aus Harlem komme. Nachdem diese Feststellungen erfolgt waren, kamen wir sehr schnell ins Gespräch. Mit einer derartigen Begegnung hatte ich keineswegs gerechnet. Er war um die 40, und hatte eine sanfte, humorvolle Stimme. Mit seinem dünnen Hauch von Schnurrbart erinnerte er mich an Gregory Hines. Da fing ich an – wie üblich – meine Leidensgeschichte zu erzählen.
Irgendwie hatte ich nicht das Gefühl, einen Mann vor Augen zu haben, der meine Notlage ausnutzen wolle. Inzwischen hatte ich ein sehr gutes Gespür für solche Ausbeuter entwickelt. Einmal war ich beinahe vergewaltigt worden. Mehrmals war ich mit knapper Not davongerannt. Im Rennen war ich inzwischen ziemlich geübt. Aber dieser Herr aus Harlem war anders. Ich wußte instinktiv, daß er nichts von mir wollte, keine Hintergedanken hatte. Er gehörte dieser selten anzutreffenden, aber doch vorhandenen Gattung der anständigen Menschen an. Seine Anteilnahme war echt.
So kam es, daß ich keine Ausreden erfand, als er mich zu sich einlud. Es war bestimmt auch Verzweiflung dabei, aber vor allem erinnere ich mich an das sichere Gefühl, daß mir bei ihm nichts passieren würde, daß ich irgendwie in Sicherheit sein würde. Nach diesem Gefühl der Sicherheit hungerte ich sogar mehr als nach einem Essen, das tatsächlich sattmachte.
Als wir bei ihm ankamen, traute ich meinen Augen kaum noch. Wo bin ich denn hier angekommen? Von dem, was ich sah, hatte ich nicht einmal zu träumen gewagt. Bei diesem anständigen Menschen handelte es sich offenbar um einen Angehörigen einer noch seltenen Gattung: Berliner Künstler, die auch noch Geld haben.
Der Wirtschaftswinter (Es war einmal ein Kontostand…)
(vor langer, langer Zeit)
der jederzeit zu Diensten stand,
zur Hilfe stets bereit.
Was ich auch immer brauchte,
gab das Konto gerne her;
ich aß und trank und rauchte,
zahlte Miete und viel mehr.
Da war der Kühlschrank immer voll,
das Portemonnaie nie leer.
Da war nur Haben, niemals Soll.
Das gibt es längst nicht mehr.
Denn heute gibts nen Kontostand,
da bin ich maßlos froh,
wenn ich nur halbwegs abgebrannt
ankomm beim Ultimo.
Ultimo (hab ich gelernt)
gleicht jenem Horizont,
der sich ein Stück weiter entfernt,
wenn man mal näher kommt.
Aß ich mich früher einmal satt
mit den feinsten Gerichten,
hängt jetzt bei mir ein neues Blatt,
der Kalenderspruch : Verzichten.
Der Wirtschaftswinter ist längst da
(den Bonzen ew’gen Ruhm!),
jetzt sehen wir das Einzig-Wahr‘
im Neu-Asketentum.
Neuklamotten sind passé,
und Lochsocken voll in –
- ich merk, wenn ich nichtshoppen geh
wie modisch ich doch bin!
Es war einmal ein Kontostand,
nicht üppig, doch nicht übel.
Jetzt nicht. Wieso? Liegt auf der Hand:
Die Armut macht flexibel!
Doch Gutes steckt für manche drin
(ich will nicht irreführen):
Die Bank erfreut sich immerhin
der Überzugsgebühren.
An eine erst nachträglich gebührend geliebte Hündin
Die Spritze nahm Dir endgültig das Leid.
Daß Du weg bist, paßt mir nicht in den Rahmen,
ich wußte es, und war doch nicht bereit.
Nun bist Du weg, es ist nun mal soweit,
vom Tisch werd ich dich nie wieder wegscheuchen,
das Lebensrecht genießt man nur auf Zeit;
ich wollt, ich täte Dich viel öfter streicheln.
Nun bist Du weg, es bleiben nur die Tränen;
daß Du mich liebtest, hab ich nicht verdient.
Und nun schreib ich hier unter Weh und Sehnen,
durch diesen Schmerz sei alles nun gesühnt.
Nun bist Du weg, zum Schluß noch einmal wedelnd,
ich wünschte mir, ich hätt das noch gesehn.
Deine Gutmütigkeit hat Dich veredelt.
Man merkt oft erst am End das wirklich Schön‘.
Ach, dieses süße, letzte Schwänzchenwedeln!
So wie du lebtest, warst du auch beim Gehn.
doch was es wird, das weiß ich jetzt noch nicht.
Laß ich’s diesmal wieder einfach bleiben,
oder wird es vielleicht ein Gedicht?
Verse vom Nichts, Reime zum Zeitvertreiben,
ohne Handlung, Action noch Geschicht;
manchmal muß ich dem Thema vorauseilen,
und so sind sie entstanden, diese Zeilen.
Hin und wieder ist etwas geschehen,
und das Schreiben kann ich halt nicht lassen,
auf daß mir die Worte nicht vergehen,
die mir fehln, um mein Gemüt zu fassen;
mal sind’s Träume, die mich veranlassen,
erste Lyrikkeime zu erspähen,
und manchmal packt mich einfach mal der Drang,
und auch ohn Inhalt ist das ein Anfang.
Das Leben ist halt manchmal ziemlich öde
Und diese Woche ist auch gar nichts los,
dann wird der Alltag mir langsam zu blöde;
und ich frag mich: Mensch, was machst du bloß?
Der Mensch wird ohne Aufträge schnell müde,
kein Geld zu haben, taugt auch nicht zum Trost.
Da muß man sich vom Drecksalltag befreien,
damit die Träume endlich mal gedeihen.

